Hessen für nachhaltige Waldbewirtschaftung

Projektziel und Projektstruktur

Aufgabe war nicht Entwicklung eines Projektes, sondern:
Feststellungen zur Vereinbarkeit bzw. Unvereinbarkeit der forstpolitischen Rahmensetzung in Hessen mit den Standards und Zielvorgaben von FSC. Erwartet war auch eine Darlegung von so genannten „NoGo“-Positionen. 
 

Offener Prüfprozess im Dialog – Die Prüfschritte im Einzelnen

20.10.2008 – Beschlussfassung der 1. Nachhaltigkeitskonferenz
20.11.2008 - Konstituierung einer verwaltungsinternen Arbeitsgruppe - Einstieg in die Projektarbeit mit Entgegennahme des Projektauftrags durch den Projektleiter
03.12.2008 - Vorstellung und Erörterung des Projektauftrags im Landesforstausschuss
05.12.2008 – Vorbereitende Gesprächsrunde der verwaltungsinternen Arbeitsgruppe mit dem Vorstand von FSC Deutschland
28.01.2009 - Vorstellung und Erörterung des Projektauftrags im Landesnaturschutzbeirat
02.02.2009 – Zweite Gesprächsrunde der Arbeitsgruppe mit dem Vorstand von FSC Deutschland und Zertifizierern
16.02.2009 – Konstituierende erste Sitzung der Projektgruppe
Anfang März 2009 – Öffentliche Ausschreibung zur Vergabe eines externen Gutachtens
21.04.2009 – Zweite Sitzung der Projektgruppe mit Zusammenstellung der Ergebnisse
08.05.2009 – Berichterstattung der Ergebnisse im Strategischen Koordinierungskreis
03.06.2009 - 2. Nachhaltigkeitskonferenz 
 

Wesentliche Ergebnisse

Das externe Gutachten zu den Möglichkeiten einer FSC-Zertifizierung für den hessischen Staatswald geht insgesamt davon aus, dass der Staatswald die 10 Prinzipien und die meisten der 56 Kriterien ohne größere Anpassungsschwierigkeiten erfüllen kann. Bei den FSC-Standards

  • Baumartenwahl
  • Referenzflächen
  • Pflanzenschutzmitteleinsatz
  • Wildschäden-Monitoring

werden vom Gutachter jedoch Konfliktfelder definiert.

Ergebnis der Projektarbeit bzw. des Prüfauftrags

Nach dem zusammengestellten Ergebnis der Projektgruppe ist zwar eine FSC-Zertifizierung des Staatswaldes möglich, erfordert aber eine grundlegende Änderung der Zielrichtung der Staatswaldbewirtschaftung, deren Folgen gegenwärtig nicht abschließend bewertbar sind.